Willkommen

Liebe Kinder, Teenager, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien!

Sterben, Tod, Trauer und Trost sind Inhalte, die zum Leben dazugehören. Erwachsene sind oft hilflos, Kindern und Jugendlichen das, was schon für sie selbst unerklärlich ist, begreiflich zu machen. Vielen von ihnen fehlen die richtigen Worte oder die richtigen Handhabungen hinsichtlich dieser meist tabuisierten Thematik. Das Todesverständnis verändert sich mit dem Hinzugewinn von Wissen und Erfahrung im Laufe eines Lebens – und deshalb „entwickelt“ sich die Trauer also besonders bei Heranwachsenden von Jahr zu Jahr mit. Manchmal sieht man gar nicht, dass sie primär traurig sind, weil sich ihre Trauer anders äußert als bei Erwachsenen.

Die spezifischen Umstände in Zeiten des Abschiednehmens und der Trauer sind gekennzeichnet durch Komplexität, teilweise Unvorhersehbarkeit und Unbestimmtheit. Das Ausmaß wird deutlich, wenn man die Vielfalt an multifaktoriellen und individuellen Entwicklungsverläufen der Betroffenen betrachtet und zudem die stetigen Veränderungen und Anforderungen der Gesundheitspolitik berücksichtigt. Deshalb ist auch eine eigene professionelle Haltung ein absolutes und zentrales Muss samt der Fähigkeit, die Sprache von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien zu verstehen und zu sprechen! Dessen ist sich das gesamte Team von ZwischenGeZeiten bewusst. Es braucht manchmal auch etwas Mut für den ersten Schritt, eine Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen. Aber es ist wichtig, dass aus Kindern und Jugendlichen fantasievolle Krisenbewältiger und nicht emotionseinseitige Problemausweicher werden.

ZwischenGeZeiten kann innerhalb von Familientrauerbegleitung immer wieder „Brücken“ bauen, welche zwar nicht vom Diesseits ins Jenseits führen, aber: Weiter!

Eure und Ihre Alexandra Eyrich